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Bilanz 2016/2017: Rookie holt Scoringtitel

Kein Showdown Zur Mitte der Saison kristallisierten sich zwei Namen im Kampf um den Scorertitel heraus: Armin und Joe. Im Gleichschritt scorten beide in der zweiten Saisonhälfte. Vor dem letzten Spieltag führte Armin (114 Pkt.) knapp vor Joe (111 Pkt.). Alles war für einen Showdown am letzten Gameday angerichtet – nur leider konnte Joe aus privaten Gründen nicht teilnehmen. So holte mit Armin ein Rookie hochverdient den Scorertitel und krönte sich auch zum Torschützenkönig. Joe mußte sich am Ende mit Platz 3. in der Scoringliste zufriedengeben, freute sich aber über den Gewinn der Plus/Minuswertung. Den Titel als bester Vorlagengeber, welchen er im Vorjahr holte konnte er heuer sogar verteidigen. Unsung Hero Bernd setzte sich mit einem fulminanten Lauf gegen Saisonende noch auf Platz 2. der Scoringwertung. Nachdem er zu Saisonbeginn gefehlt hatte, rollte er das Feld von hinten auf. Im Februar und März war er Punktebester, schlussendlich reichte es aber „nur“ für den Vizetitel. Es blieben leider lediglich die inoffiziellen Auszeichnungen zum „Unsung Hero“ der Saison und zum Sieger nach Punkteschnitt. Ausfälle und Verletzungen Mit Christoph fiel gleich einmal der Titelhamster der letzten beiden Jahre dem Verletzungsteufel zum Opfer. Zu Beginn der Saison war er beruflich eingespannt, eine Knie Operation im Jänner war dann das endgültige KO. Gerald schaffte es heuer wegen eines Rippenbruchs, einer Angina und den Nachwirkungen gar nicht aufs Eis. Dafür hat er geheiratet und ist Vater geworden. Gratulation. Jakob konnte gerade einmal 5 Spieltage bestreiten. Für Kurt wurde die ganze Spielzeit zur Qual da ein beleidigter Nerv im Rücken nicht heilen wollte. Unsere Hockey-Amazone Michaela erlitt im Jänner einen Knöchelbruch und konnte somit nicht mehr spielen. Schlussendlich brach auch noch die Grippewelle über die EHL herein und raffte Tom und Marko dahin. Dauerbrenner Jetzt aber zu etwas ganz Erfreulichem: Gerald K. und Clemens trotzten allen Widrigkeiten und konnten die komplette Saison mit allen 76 Spielen absolvieren. Auch Armin brachte es auf 72 Spiele. Joe, Helmut und Harry verpassten ebenfalls nur 2 Spieltage und machten je 68 Matches. Bleibt noch Mario der seine Künste in 64 Spielen darbot. Dickes Lob vom Präsidium und weiter so. Meilensteine 2017 Unser Meilensteinjäger Helmut ist jetzt der einzige Spieler, welcher über 1000 Assists geleistet hat. Um diese Zahl einmal in Relation zu stellen – der zweitbeste (Christoph) hält bei 594 Vorlagen. Bleiben und feiern wir gleich mit Christoph weiter. Trotz einer „Verletzungssaison“ erzielte er als 3 ter EHL-Spieler sein 1000. Tor. Auch Kurt darf jubeln – heuer überschritt er die 500 Punkte Marke. Über 100 Tore zu erzielen haben auch Geri und Bernd geschafft. Armin ließ schon in seiner Rookie-Saison die 100 Punkte Grenze hinter sich. Zukünftige Meilensteine Knapp vor weiteren Meilensteinen in Ihrer Karriere stehen folgende Mannen: Helmut absolvierte bisher 991 Spiele. 2017/18 sollte der nächste 1000er fallen. Auch 2500 Punkte sind möglich – momentan hält er bei 2415. Ein anderes EHL-Urgestein, nämlich Tom hält bei 982 Punkten und wird wohl als 6 ster Spieler die 1000 Punkte erreichen. Harry braucht noch ein Tor um seinen Kontostand von bisher 199 Treffern aufzurunden. Gerald würde bei einem Comeback bald die 500 Assists (489) voll machen. Joe fehlen auf die 500 Tore Marke nur noch 27 Treffer (473). Sollte er die Punkteausbeute des Vorjahres wiederholen sind auch die 1000 Punkte (880) durchaus möglich. Zu- und Abgänge Was sich leider schon 2016 angekündigt hatte nahm 2017 konkrete Formen an: Sowohl Jochen als auch Richard hingen ihre Schlittschuhe, zumindest was die EHL betraf, an den Nagel. Beiden weiterhin alles Gute. Aber unsere Scouts ziehen immer wieder neue Mitspieler aus dem Teich. Dabei ist der Südwesten Österreichs das bevorzugte Fischereigebiet. So gelang es auch diesmal wieder „dicke Fische“ an Land zu ziehen. Mit Mario und Michaela einem Geschwisterpaar aus Kärnten und Armin aus Tirol, konnten wir unser Team wieder exzellent verstärken.

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Distale Fibulafraktur

Außenknöchelbruch bei Michaela Distale Fibulafraktur ist nicht der Spitzname unserer besten Spielerin, sondern die lateinische Bezeichnung für ihre Verletzung. Bei einem Zusammenstoß während eines Spiels am 25. Jänner zog sich – Michaela – einen Außenknöchelbruch zu. Michi wurde dann quasi vom Platz getragen, von den Teamkollegen samt Eismeister auch sehr gut erstversorgt. Mario überführte die Patientin ins AKH, wo der Knöchel wieder eingerenkt und gegipst wurde. Eine Woche später erfolgte die Operation an der Unfallchirurgie. Der lädierte Knöchel wurde mit einer Stahlplatte und Schrauben wieder richtig fixiert. Nach 4 Wochen Gips kann langsam wieder mit leichtem Muskelaufbau begonnen werden. Die EHL und alle Dynamos wünschen Michaela gute Besserung und erwarten nächste Saison ein fulminantes Comeback. Bericht von Michaela „Es war das zweite Spiel des Abends und ich bin nach Markos Teamansprache wirklich höchst motiviert in meinen allerersten Angriff des Abends gefahren. Hab die Scheibe bekommen, bin auf einen Verteidiger (Kurt) zu und wollte ihn ausspielen. Ich schupfte die Scheibe rechts an die Bande und wollte selber mit Schwung vorbei, bin losgesprinted, aber mit Kurt unglücklich zusammengestoßen. Ich wurde „ausgehebelt“ und bin mit dem rechten Fuß voraus, ungebremst in die Bande geschlittert. Das Spiel hat also genau 10 Sekunden für mich gedauert.“ Statement von Kurts Presseabteilung „Es tut mir sehr leid, dass es zu diesem unglücklichen Zwischenfall gekommen ist. Ich wollte einer körperlichen Konfrontation ausweichen und bin nach hinten gezogen um Michaela nicht zu checken. Dabei habe ich nur einen Schlag auf meinen rechten Fuß gespürt, und anschließend das Resultat gesehen. Ich möchte mich entschuldigen und wünsche gute Besserung.“ Augenzeugenbericht von der Pensionistin Walpurga Prokop (89) – konnte alles voll genau sehen „Also, ich sitz imma so beim Fenster rum und schau ma die Maxln‘ am Eis unten an. I kan ihnen sagen des hat an ordentlichen Bumperer gmacht, wie des Madl in die Bande gescheppert is. Aber da is sofurt der Eismeister kumma – a fescher Kerl wia da Liam Hemsworth – und hat des Pupperl vom Eis tragn. Mit einem Coolpack hots a no a Fussmassage kriagt. Mei waun i fufzig Johr jünger wär, warrat i des gern gwesen…..“ Was ist die GESCH.ISS? Die GESCH.ISS ist die Gesellschaft für ideale Spieler Sicherheit. Wir sorgen wie in anderen Ligen das DOPS (Department of Player Safety), für mehr Sicherheit der Spieler. Hauptsächlich werden Regelverstöße und andere Kleinigkeiten (z.B. fremde Biere austrinken) von uns bewertet und eventuell geahndet. Vorsitzender der GESCH.ISS ist, wie könnte es anders sein unser Diktator / Präsident Manfred. „Keiner wollte Chef oder Mitglied vom GESCH.ISS sein. Mir unverständlich, aber gut. Wieder einige Jobs für mich.“ -Präsident Manfred- Vorläufiger Bericht der GESCH.ISS Aufgrund der Vorkommnisse am 10.Spieltag (25.1.2017) in Game 2 mußten wir eine Untersuchung veranlassen. Der Grund: Verletzung einer Spielerin infolge eines Zusammenstoßes oder Checks. Das Strafmaß: Von 1 bis 10 Dosen Bier und Alkoholentzug für die komplette Saison ist alles möglich. Das vorläufige Urteil: Aufgrund der übereinstimmenden Aussagen von Michaela, Kurt und Walpurga bezüglich des unglücklichen Zusammenpralls sieht die GESCH.ISS von einer Strafe ab. Trotzdem werden wir Kurt im Auge behalten. Wir erinnern uns an die Beschwerden im Movember, wo geklagt wurde man käme an Kurts Mo nicht mehr seitlich vorbei. Dieser exzessive Bartwuchs entsprach nicht unserem Mo-Code. Weiters kam ein Gerücht auf, welches mögliche unseriöse Absichten während des Penaltyschiessens zum Inhalt hatte. Natürlich gilt für alle Verdächtigen die Unschuldsvermutung nach Grasser. Wir danken für die Aufmerksamkeit – Der Präsident, CEO, COO, CFO, CMO, CIO und Senior Director der GESCH.ISS

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Dynamo Online-Shop

Förderungen Unser Kanzler hat den „New Deal“ ausgerufen. Somit bekommen nicht nur Kindergärten sondern nun auch Start-Ups staatliches Fördergeld. Im Sinne des Wirtschaftsaufschwungs werden auch wir zur Genesung Österreichs beitragen indem wir ein Start-Up gründen. Wir Dynamos und EHLer haben immer schon unsere Devisen in heimische Produkte investiert (siehe Bier). Dank einer „brandneuen“ glorreichen Idee werden wir nun alle reich. Online Shop Der Online Handel blüht. Auch bei der EHL und „Dynamo Engelmann“ wurde das registriert und in diese Entwicklung entsprechend investiert. Der Online Shop wird erneuert und das Angebot aufgestockt. Die Produktpalette reicht nun von Bekleidung über technisches Gerät bis zu Getränken oder Hockey Sammlerstücken. Hockey Erinnerungsstücke Neben den gängigen Produkten wie T-Shirts, Caps, Energy Drinks etc., befindet sich die besondere Sparte der Hockey Erinnerungsstücke gerade im Aufbau. Unsere Späher sind momentan unterwegs, um die kuriosesten Dinge aus den Eishockeyligen der Welt zu akquirieren. Mit den Dynamo-Produkten werden wir den Markt aufmischen. Was sag‘ ich – wir werden Marktführer in Österreich und dann ist die Weltherrschaft nicht mehr weit. Später werden wir zur Gewinnsteigerung auch noch den intergalaktischen Raum nutzen. -Der Präsident- Die Marke Dynamo Die eigene Produktlinie „Dynamo“ ist unser ganzer Stolz. Derzeit sind eine App, ein Energy Drink und ein Kaffee, mit dem exklusiven Namen versehen. Weitere Neuheiten werden laufend ins Programm aufgenommen. Geplant ist, auf Grundlage der Dynamo Eigenprodukte ein Imperium aufzubauen. HIER GEHTS ZUM SHOP

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Logo für Dynamo Engelmann

So wie sich in allen Sportarten die Profivereine kommerzialisieren und in GmbHs oder AGs umwandeln, wird sich auch die EHL bald verändern. Zur Beruhigung: Unsere nächste Feier findet nicht an der Börse statt und wir werden auch (noch) nicht von einem arabischen Investor aufgekauft. Aber während der letzten Saison wurde in einer Umfrage ein neuer Teamname beschlossen. Mit knapper Mehrheit setzte sich „Dynamo Engelmann“ vor den „Engelmännern“ durch. Der Teamname war also erledigt, weiter sollte es mit Logo und Jersey Entwurf gehen. Dachte man … [vc_progress_bar values=“100|Dynamo Engelmann,90|Engelmänner,70|Beerman,30|You Porn Allstars,20|Pink Ponies“ bgcolor=“bar_turquoise“ options=“striped“ title=“Abstimmung Teamnamen“] Danach ist der Prozess trotz Helmuts Engagement ein wenig eingeschlafen. Zu Saisonende nahm sich Bernd ein Herz und konnte einen Bekannten zu einem Entwurf für ein Logo überreden. Einige Sonderwünsche (roter Stern, EHL Wappen) wurden berücksichtigt. Der Präsident übernahm eine vorläufige Koloration des Logos und nannte es „Simpson Style“. Noch sind Meinungen zum Logo ausständig, man erwartet aber eine rege Diskussion und Meinungsaustausch über das vereinsinterne Forum. Nach der Entscheidung über das Logo wäre noch die Trikotfrage (Farben, Material, Preis) zu klären. Ein anonymer EHL-Funktionär meinte – „Das Brainstorming kann eigentlich nicht mehr so lange dauern, ich rechne mit einer Zeitspanne von ca. zwei Jahren.“

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Bilanz 2015/2016

Christoph war auch heuer das Maß aller Dinge in der EHL. Er konnte 3 seiner 4 Vorjahrestitel verteidigen und erhöhte seine Pokalbilanz der letzten beiden Saisonen auf 7 von 8. Was seine Dominanz noch unterstreicht ist der Fakt, das er heuer bei gleicher Spielanzahl wie im Vorjahr (56) 10 Scorerpunkte mehr erzielte. Joe spielte eine sehr starke und konstante Saison, welche er mit dem Sieg in der Assistwertung krönte. Er war somit der Einzige, der Christoph einen Titel wegschnappen konnte. Bis Mitte Jänner lieferten sich die beiden sogar einen Zweikampf um die Führung in der Scorerwertung, ehe Christoph ein vorentscheidender Vorsprung gelang. Auch der zweite „Quendler Bua“ – Harry, konnte seine Punkteausbeute gegenüber dem Vorjahr verdoppeln und errang Platz 4. in der Scorerwertung. Clemens machte in seiner dritten Saison einen qualitativen und punktemässigen Sprung nach vorne. Nach 15 Punkten in seiner Rookiesaison und 6 Punkten im Vorjahr, standen heuer gleich 67 Zähler zu Buche. Die heurigen Rookies waren Thomas Marecek und Bernd Breymann. Thomas kam auf Vermittlung von Kurt zur EHL und hat eine ganz passable Neulingssaison hingelegt. Bernd hatte schon in der letzten Spielzeit einige Auftritte und spielte sich heuer mit 87 Scorerpunkten ins Rampenlicht. Das war vorhersehbar, da „Jimmy“ hauptamtlich für die Vienna Wizards in der Wiener Liga übers Eis flitzt. Er gilt als einer der Mitfavoriten auf den Scoringtitel in der neuen Saison. Die EHL – Weihnachtsfeier fand während der Engelmann-Eisdisco statt und endete im Beisl vis a vis. Alle teilnehmenden Engelmänner waren wie das unscharfe Foto bestätigt „zufriedengestellt“ und „guter Laune“. Der Verletzungsteufel kam ebenfalls zu Besuch. Am 6.1., während des Aufwärmens stand Gerald neben einem Tor, auf welches Jakob Handgelenkschüsse trainierte. Jeder ahnt was passierte – Ein Puck traf Gerald in den Rücken und wie sich später herausstellte war eine Rippe gebrochen. Saisonende für Gerald, der somit genug Zeit hatte , sich auf seinen Junggesellenabschied vorzubereiten. Die Hochzeit mit Daniela fand im Juni statt. Gratulation. „Karma ist ne Bitch“, dieser Spruch trifft auf Jakob zu. Nachdem er Gerald mit einem „Blattschuss“ erlegt hatte, traf es ihn gegen Saisonende selbst. Ohne Fremdeinwirkung verkantete er und „küsste“ das Eis. Die Lippe mußte genäht werden und auch die Schneidezähne waren bedient. Zur neuen Saison sollte aber wieder alles wie vorher aussehen – wollte er das? 🙂 Jochen quälten langwierige Bandscheibenprobleme und so kam er heuer nur auf 8 Spiele. Mit dem Abschied von Dietmar „Didi“ Knam verloren wir leider wieder einen langjährigen Freund und verlässlichen, guten Spieler an das Berufsleben. Er schlägt seine beruflichen Zelte jetzt in Salzburg auf, wird aber hoffentlich ein paarmal bei der EHL vorbeischauen wen er in Wien ist. MEILENSTEINE welche nächste Saison hoffentlich erreicht werden: Name Bisher noch zu scoren Christop Erker 989 Tore 11 bis 1000 Helmut Trinkl 985 Assists 15 bis 1000 Kurt Urbanides 495 Punkte 5 bis 500 Gerald Schmidt 489 Assists 11 bis 500 Marko Wildhaber 483 Assists 17 bis 500 Jakob Scherzer 399 Assists 1 bis 400 Rene Kronabether 270 Punkte 30 bis 300 Jochen Mahr 89 Punkte 11 bis 100 Clemens Appelt 88 Punkte 12 bis 100

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Movember Skandal

Die EHL hilft. Wie? Na zum Beispiel werden mit unserem Beitrag, jede Woche Bierbrauereien vor dem Konkurs gerettet. Um unser soziales Engagement zu intensivieren, beschloss der Präsident noch mehr zu tun. Für November war wieder der „Mo-Grow“ angesagt um Spenden zu sammeln, um damit Programme für das Gesundheitsbewusstsein von Männern zu unterstützen und um Hoden- und Prostatakrebs besser zu erforschen. Eigens dafür entwarfen wir ein Bild mit Mo, welches auf einem Werbedisplay erscheinen sollte. Mit dem Gefühl etwas Richtiges und Gutes zu tun, reichte der Präsident sein Projekt beim Rathaus ein. Es folgte ein Telefonat mit dem Büro von Wiens Witze-Bürgermeisterin Vassila Kuh. Der Präsident, als Charmeur bekannt, lobte die guten Taten und stellte das EHL-Projekt vor. „Ich möchte mich herzlich für die letzten Großinvestitionen der Stadt bedanken. Etwa der Umbau der jetzt niveaugleichen Mariahilfer Straße. Oder die rote Bepinselung einiger Abschnitte, und nicht zu vergessen die Begegnungszone. Das alles war ja schon wirklich notwendig und die Kosten von 25. Mio. € dafür sind gerechtfertigt. Was aber noch fehlt, ist unser EHL-Movember Werbeplakat auf einem der vielen LCD-Werbedisplays entlang der Mariahilfer Straße.“ Die Frau am Telefon meinte: „Wir haben uns das angesehen, aber na wirklich net. Da kriegt man ja Angst – vor dem Schnauzer.“ Leicht ungehalten wagte der Präsident einen weiteren Versuch. „Es muss ja nicht unbedingt die Ma-Hü sein. Wie wäre es mit Ihrem anderen Prestigeprojekt der Wientalterrasse. Auch hier mein Lob. Das hat jeder Wiener gebraucht, neue Sitzgelegenheiten, neues Grün und kostenloses WLAN. Pflanztröge, Holzboden, Holzbänke zum Sitzen und Effektbeleuchtungen auf 1000 Quadratmetern. Auch hier sind die Kosten von 4,3 Mio. € gut angelegt. Und die Aussicht – ein Traum: Vor Dir die linke Wienzeile, unter Dir fährt die U-Bahn und der Blick auf den Wienfluss raubt einem den Atem. Wie wäre es hier mit einem Movember Display?“ Die Dame sagte leicht verlegen: „Ich muss Ihnen gestehen, das wir die Terrasse nach 2 Monaten wieder sperren mussten. Der Holzboden wird im Winter so feucht, das es alle auf die Pap’n haut. Also auch hier – nein.“ Sehr wütend und angefressen ließ der Präsident seiner Frustration freien Lauf: „Aber das Gfrieß Ihrer Chefin darf vor den Wahlen, riesengroß von einem Gebäude an der Wienzeile hängen. Unser Movember-Model ist um einiges fescher.“ Wie man sich denken kann, war es das dann mit unserem Movember-Projekt. Aber der Präsident gibt sich nicht so leicht geschlagen und wird im neuen Jahr einen erneuten Versuch wagen. Die Moral von der Geschicht – einen Mo rasiert man nicht.

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Eine perfekte Saison

[vc_row][vc_column][vc_column_text] Im Fussball bezeichnet der Ausdruck „eine perfekte Saison“ eine ganze Spielzeit, ohne eine einzige Niederlage. Im American Football (NFL) muss man sogar alle Matches des Spieljahres gewinnen (inkl.Super Bowl) um eine „Perfect Season“ hinzulegen. In der EHL ist dafür der Gewinn aller vier Scoringwertungen (Tore – Assists – Punkte – Plus/Minus) notwendig. Während des 15-jährigen Bestehens der EHL gelang es bisher erst zweimal, eine pefekte Saison zu spielen. Alex war 2008/2009 der Erste dem dieses Kunststück gelang. Zuvor waren schon Helmut (2001/2002 und 2004/2005) und Jakob (2009/2010) knapp dran „Alles“ zu gewinnen. Beide siegten in 3 Kategorien, es fehlte aber immer der Gewinn der Plus/Minus Wertung. Somit dauerte es nach Alex weitere fünf Jahre bis die zweite „Perfect Season“ gespielt wurde. Im Spieljahr 2014/2015 schaffte Christoph „Matchbox“ Erker, die perfekte Saison. Neben dem Gewinn der Torschützenliste und der Punktewertung, stand er in der Assist und Plus/Minus Wertung ex-aequo an der Spitze. Somit wird 2014/15 als das „Erker-Jahr“ in die EHL-Annalen eingehen. Somit hat Christoph alle Wertungen schon zweimal gewonnen. Natürlich ist er auch ein geschätztes Mitglied im elitären 1000-Punkte Club. Christoph musste die Saison 2009/10 durch eine Knieverletzung auslassen, danach kam er aber umso besser wieder zurück. Ab 2011/12 kam es zu einer nochmaligen Leistungssteigerung. Ob es am Vaterdasein lag wird man wohl nie herausfinden, Tatsache ist aber seine Geheimwaffe. Durch seinen scharfen und genauen Handgelenksschuss von rechts, kommt er öfters mit Weitschüssen zum Torerfolg. Meilensteine sind auch zum Greifen nahe. Mit einiger Sicherheit schafft Christoph wohl die 1500 Punkte-Marke (Stand:1432). Um die 1000 Tore Schallmauer zu knacken müßte er heuer 89 Pucks im Tor unterbringen. (Letztes Jahr: 82 Treffer) Unmöglich scheint somit dieser Meilenstein ebenfalls nicht. Eine +12 am Jahresende, würde ihn in der +/- Statistik in den magischen +200 Bereich katapultieren. PS Nachtrag: Während der Verfassung dieses Artikels, am 3.Spieltag scorte Christoph gleich mal 23 Punkte, davon 16 Tore. (beides persönliche Rekorde) Scort er so weiter, sind die Meilensteine nur mehr Pipifax. [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_gallery type=“nivo“ interval=“5″ images=“1983,1974,1975,1978,1977,1976,1981,1979,1980,1982″ onclick=“link_image“ custom_links_target=“_self“ title=“Christoph Retrospektive – von damals bis heute“ img_size=“634×400″][/vc_column][/vc_row]

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Club der 1000 Punkte

Die exklusive EHL-Elite hat Zuwachs bekommen. Im Februar 2015 schaffte Gerald die Aufnahme in den 1000-Punkte Klub. Er ist erst der 5te Spieler dem diese Ehre zuteil wird. Was braucht man um Mitglied zu werden? Zunächst einmal guten Instinkt, immer dort zu stehen wo es Punkte zu erben gibt. Wer Tore und Vorlagen sammelt hat schon mal eine ideale Basis. Natürlich wäre auch Konstanz und vor allem der Wille, über viele Saisonen an der Spitze der Scoringliste mitzumischen. Man darf sich nicht mit ein paar guten Seasons zufriedengeben. Um heutzutage die tausend Punkte zu erreichen sind schon 8-10 Spieljahre notwendig, da die Zeiten der 200 Punkte Saisonen vorbei sind. Somit sind die Mitglieder momentan alle EHL-Veteranen. Name Spiele Tore Assists Punkte +/- Ø Helmut Trinkl 851 1249 932 2181 -58 2.56 Helmut ist einer der beiden noch aktiven EHL-Gründer (1999 bzw. 2001). 15 Saisonen hat unser Urgestein schon am breiten Rücken, welchen er auch braucht um seine 20 Pokale nach Hause zu schleppen. Von Beginn an war er der kompletteste Spieler, welcher Tore selbst erzielen und ebenso vorbereiten konnte. In den Jahren 2001 bis 2005 war er der dominante Scorer in der Liga. Erst mit dem Erscheinen von Jakob und Alex auf EHL-Eis, wurde seine „Pokalsucht“ in ruhigere Bahnen gelenkt. Die Assistwertung konnte er 11x gewinnen, davon 7x in Folge (2002-2008). 6x war er Leader der Punktewertung (4x in Folge von 2002-2005) und 3x Torschützenkönig. Er blieb von gröberen Verletzungen verschont und hat die meisten EHL-Einsätze absolviert. Ausserdem hat er bisher in jeder Saison die 100 Punkte Marke geknackt. Helmut hat als Erster auch die 2000 Punkte Schallmauer durchbrochen. Der einzige Makel – Er konnte bis dato noch nie den Plus/Minus Pokal gewinnen. Name Spiele Tore Assists Punkte +/- Ø Jakob Scherzer 541 1093 386 1479 +183 2.73 Jakob hat sich in seinen 11 Saisonen den Titel Torjäger mehr als verdient (Tore – Assistratio von 3:1). Er kommt als einer von zwei Spielern (der andere ist Karli) in der EHL-Historie, auf einen Torschnitt von über 2 Treffern pro Spiel. 7x holte er Platz 1. in der Torschützenliste, von 2010 bis 2014 sogar 5x in Folge. Von den aktiven Spielern hat er mit 2,73 den besten Punkteschnitt. Auch hat der Villacher als Erster etwas geschafft das ihm bisher nur einer (Chris) nachmachen konnte – er hat alle Scoringwertungen (Tore, Assists, Punkte, Plus/Minus) schon mindestens einmal gewonnen. Insgesamt holte „Bruder Jakob“ in seiner bisherigen Karriere stolze 14 Pokale. Wie die Plus/Minus Statistik beweist (+183) geht er mit seinem Team meist als Sieger vom Eis. Von 11 Saisonen beendete er lediglich 2 (2015,2008) knapp im Minus. Nachdem er den Meilenstein der 1000 Tore schon hinter sich hat, steht er kurz vor dem Erreichen der 1500 Punkte-Marke. Name Spiele Tore Assists Punkte +/- Ø Christoph Erker 629 911 521 1432 +188 2.28 Der jüngste der Erker Bros. ist bislang auch das einzige „Clubmitglied“. Auch er gilt als exzellenter Allrounder, deswegen konnte er alle Scoringwertungen schon mindestens einmal gewinnen. Begonnen hat er mit dem Torschützentitel 2005. Es folgte 2008 der Sieg in der Plus/Minus Wertung. 2010 stoppte ihn eine Verletzung für die gesamte Spielzeit. 2012 ist bei ihm anscheinend das „Scoring-Licht“ angegangen, denn seitdem mischt Christoph immer mindestends unter den Top 3 der Scoringliste mit. Die Gesamtpunktewertung schnappte er sich 2012 und die meisten Vorlagen gab er 2014. 2015 wird sowieso als das „Erker-Jahr“ in die EHL-Geschichte eingehen. Chris gewann alle Scoringwertungen (Tore, Assists, Punkte, Plus/Minus) in einer Saison. Er ist damit nach Alex (2009) erst der 2te, dem das gelang. Insgesamt kommt Chris auf 13 EHL-Saisonen von denen er nur 2 im Minus beendete. Er ist hinter Marko, der zweiterfolgreichste Akteur im All-Time Plus Minus. Name Spiele Tore Assists Punkte +/- Ø Marko Wildhaber 652 737 451 1188 +280 1.82 Marko ist der einzige „Verteidiger“ im 1000 Punkte Club. Er besticht durch gutes Passspiel und einen guten Torriecher, ist somit ein hervorragender Allroundspieler. Zu Siegen in Tor oder Assistwertung hat es nie gereicht, da waren andere immer um einen Tick besser. Aber wenn man einen „Siegertypen“ im Team haben will (und wer will das nicht) kommt man an Marko nicht vorbei. Die Plus/Minus Wertung gibt im Eishockey die Tordifferenz wieder und da ist niemand besser als unser St.Veiter. 2 mal gewann er diese Statistikwertung und beendete nur 2 seiner bisherigen 11 Spielzeiten im Minus. Sein Karriere-Plus beträgt +273, was in der EHL seinesgleichen sucht. Neben Helmut und Tom ist Marko der verlässlichste, wenn es ums Erscheinen am Spieltag geht. Immerhin hat er die drittmeisten Spiele am Buckl. Name Spiele Tore Assists Punkte +/- Ø Gerald Schmidt 431 541 468 1009 -12 2.34 Auch Gerald ist schon seit der EHL-Gründung dabei. Das es bei ihm doch 14 Spielzeiten gedauert hat, um die 1000 Punkte zu erreichen, hat mehrere Gründe. Verletzungsbedingt kein Spiel von 2006-2008 und vor allem nie mehr als 49 Games pro Saison. Hätte/Würde er einmal eine komplette Spielzeit mit ca. 60-70 Spielen am Eis erscheinen, könnte er schon ein paar Pokale im Regal stehen haben. Womit wir beim nächsten Gerald-Unikum wären: Der Schmidl hat noch keine Scoringwertung gewonnen – egal welche (Tore, Assists, Punkte, Plus-Minus). Am Talent kann es nicht liegen, Zauberpasses und Traumtore erzielen kann er im Schlaf. Außerdem ist sein Punkteschnitt der Drittbeste von den aktiven EHL-Akteuren. Wird wohl doch an der Disziplin, (oder Arbeit) jeden Mittwoch zu spielen, liegen. Vielleicht gibt ihm ja die neue Mitgliedschaft im 1000 Punkte Club, die entscheidende Motivation 🙂 .

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Movember

Auch vor der EHL machte der „Movember“-Bart nicht halt. Der November ist in Eishockeykreisen schon seit Jahren gefürchtet, als „Monat des Schnauzers“. Die Profiligen in Nordamerika (NHL, AHL etc.) und in Europa haben im November die „Schnauze(r) voll“. Selten das ein Spieler ohne Oberlippen – Gebüsch herumläuft. Unser erstes „Opfer“ war Kurt dessen Bartwuchs man am Foto bewundern kann. Der „Mo“ kann sich wirklich sehen lassen und wirkt auch sehr gepflegt. Als Inspiration für alle anderen EHLer, habe ich mich gleich an eine Fotomontage gesetzt um einige unserer Spieler mit „Mo’s“ zu zieren. Einige Tage nach Kurts Outing erschien auch Helmut mit einer feschen Kreation. Lassen wir uns überraschen ob in den nächsten Tagen noch ein „Mo“ nachkommt. Geschichte des Movember Movember ist ein Modewort aus den englischen Wörtern Moustache (Schnurrbart) und November, das eine aus Australien stammende Art des Fundraising bezeichnet. Dabei lassen sich Männer jährlich im November Oberlippenbärte wachsen, um während des Monats Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung gegen Prostatakrebs, Depressionen und Bipolarer Störung zu sammeln. „Movember“ ist als Stiftung organisiert, welche die Aktion koordiniert und Spenden an nationale Forschungseinrichtungen weiterleitet. Australien (2004) und Neuseeland (2006) haben mit dieser Aktion begonnen, inzwischen sind schon über 25 Nationen beteiligt. Vor allem in Eishockeykreisen (NHL bzw. Europa) wird „Movember“ richtiggehend zelebriert. Teilnehmer registrieren sich auf der Website von „Movember„, um dann am 1. November glattrasiert zu beginnen. Bis Ende des Monats November lässt sich der Teilnehmer einen Schnurrbart wachsen, dabei sind verschiedene Bartformen zulässig. Während dieser Zeit können Freunde und Bekannte des Teilnehmers in dessen Namen Geld an Movember Inc. spenden. Teilnehmer können Teams bilden – zum Beispiel innerhalb von Unternehmen – und auf spielerische Weise in den Wettstreit um die höchste eingeworbene Spendensumme treten. Am Ende des Monats November findet dann eine Veranstaltung statt, bei der die Teilnehmer und Teams mit der höchsten Spendensumme geehrt werden, und daneben auch der schönste 30-Tagesbart gekürt wird.

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„Dosenhenkel“ made by Schmidl

In der EHL geniesst Bier einen verdammt hohen Stellenwert. Letzte Saison kam das so richtig zum Vorschein. So mancher EHLer kam von der Eisfläche und suchte vergebens seine schon geöffnete Bierdose. Nur leider hatte die schon ein Mitspieler in Händen und trank genussvoll den letzten Schluck. Natürlich passierte das nicht absichtlich aber immer öfter, da niemand mehr wußte wem die vielen abgestellten Dosen gehörten. Gibts was schlimmeres als das „flüssige Gold“ eines anderen zu trinken?? Gerald bereitete dieses „skandalöse“ Verhalten schlaflose Nächte und so verbrachte er die Sommerpause grüblerisch, um das Problem zu lösen. Beim Pre-Season Treffen, Anfang Oktober, stellte er im Kringers seine neueste Erfindung vor: einen Bierdosenhalter mit Namens- beschriftung. Das Material ist rostfreier Stahl wie er auch in der Chirurgie verwendet wird, und der Preis pro „Henkel“ beträgt €25,-. Gefertigt wird das Produkt von Hand. Ein qualifizierter Mitarbeiter der „Schmidl GmbH“ sorgt für präzise Arbeit. Die ersten Bestellungen gingen bereits während des Treffens ein und werden auch bald ausgeliefert (Lieferzeit ca. 4 Wochen). Gerüchten zufolge ist Gerald Düsentrieb in Geheimverhandlungen mit namhaften Brauereien um seinen „Henkel“ zu promoten. Kommentar des EHL Präsidenten a.D. : „Coole Idee. Aber ich als sparsamer Mensch wäre dem Eigentums – Problem mit einem schwarzen Edding-Stift auf die Dose gerückt. Is zwar net schön aber billiger.“ Alle, die auch so einen Bierdosenhalter mit Namensbeschriftung haben möchten, bitte im entsprechenden Thread im Forum melden.

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