Lasst den Kraken frei

32.Team – Seattle Ab der Saison 2021/22 wird die NHL aus 32 Teams bestehen. Dann wird nämlich die neu gegründete Mannschaft aus Seattle an der besten Eishockeyhockeyliga der Welt teilnehmen. Die Vorbereitungen dazu laufen schon seit 2018. Eigentümer der Franchise ist eine Investorengruppe um Filmproduzent Jerry Bruckheimer. Die Aufnahmegebühr betrug 650.Mio.$, knapp 150.Mio.$ mehr als bei den Las Vegas Golden Knights im Jahr 2017. Seattle wird in der Pacific-Divison spielen (mit Vancouver, Edmonton, Calgary, Las Vegas, San Jose, Anaheim, LA Kings) und die Arizona Coyotes in die Central-Division umziehen. Neue „grüne“ Arena Die neue Mehrzweckarena in Seattle wird ein Fassungsvermögen von 18.350 Plätzen haben und einige Besonderheiten aufweisen. Das Dach der abgerissenen KeyArena wird auf den Neubau aufgesetzt. Namenssponsor ist Onlinehändeler Amazon der die Halle Climate Pledge (Klimaversprechen) Arena nennen wird. Weltweit soll der Bau die erste CO²-arme Mehrzweckhalle sein. Keine fossilen Brennstoffe sondern nur erneuerbare Energie (Solar), vollelektrische Entfeuchtungssysteme, Nullabfallpolitik, Eismaschine mit Elektromotor. Die Eisfläche wird aus Regenwasser und Kältemittel ohne Treibhausgase bestehen. Release the Kraken Im Juli 2020 wurde Name, Logo und Jersey des Teams veröffentlicht. Seattles Lage am Pazifik und die maritime Historie wurden berücksichtigt. Man nennt sich Seattle Kraken und die Logo und Dress-Farben sind hauptsächlich Blau (Ice Blue, Deep Sea Blue, Boundless Blue, Shadow Blue). Ein Tentakel in ein S eingegliedert mit rotem Auge dient als gelungenes Logo des Teams. Erster General Manager des Kraken ist Ex-Spieler und Hall of Fame Mitglied Ron Francis. Er wird die Spieler bestimmen welche aus dem Expansion Draft – nach dem Ende der Saison 2020/21 – von Seattle ausgewählt werden und somit die erste Mannschaft des Kraken bilden. Als Farmteam in der AHL wird eine neugegründete Mannschaft mit Sitz in Kalifornien, Palm Springs, fungieren.

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Herr Rossi sucht das Glück

Rossi spielt mit Älteren Bis zu seinem Wechsel in die OHL zu den Ottawa 67’s spielte Marco Rossi (geb.23.9.2001, Feldkirch) in der Schweiz im Nachwuchs der ZSC Lions. Bei den Zürichern dominierte er in seinem Jahrgang von Beginn an nach Belieben, weshalb er eigentlich immer auch in höheren Altersklassen zum Zug kam. 2016/17 startete der 15-Jährige etwa in der U17, nach 51 Scorerpunkten in nur 29 Spielen durfte er hinauf zur U20. Und auch gegen die bis zu drei bis vier Jahre älteren Gegenspieler zeigte der Vorarlberger auf. Die Krönung der Saison folgte im Nationalteam bei der U18-C-WM, als der Jungspund die bis zu drei Jahre älteren Spielern fast nach Belieben umkurvte und schließlich mit acht Punkten und sechs Toren drittbester Scorer sowie bester Torschütze des Turniers wurde. In der Saison 2017/18 machte er für die U-20 34 Spiele und scorte 51 Punkte. Mitte November feierte er wiederum sein Profidebüt in der Swiss League, der zweithöchsten Liga. In 18 Partien schoss er 4 Tore und es gelangen 7 Punkte. Marco der Eiskunstläufer Zu seinen großen Stärken zählt seine Spielintelligenz. „Er kann das Spiel lesen, erkennt Situationen pfeilschnell. Anderen sind nur die Tore wichtig. Marco sieht immer den, der besser steht. Er kann aber auch selber scoren, ist sehr kreativ.“ Aber auch das gute „Two-Way-Game“ lernte Marco bei den Zürich Lions. Zum heutigen Eishockey gehört gute Defensive einfach dazu.“ Neben seinen Spielmacher-Qualitäten zeichnet den 16-Jährige seine präzise Eislauftechnik aus. Sein Vater verrät, wie sich Marco seine Geheimwaffe aneignen konnte: „Bis er 13, 14 Jahre alt war ging er jede Woche zum Eiskunstlauf-Training. So hat er es von klein auf richtig gelernt.“ Papa Rossi ist sich sicher, dass Eiskunstlauf für die Entwicklung seines Sohnes sehr wichtig war. Wenngleich die beiden Sportarten für ihn „untrennbar miteinander verbunden sind“, ist es unüblich, dass junge Athleten beide gleichzeitig betreiben. Hockey-Spieler belächeln den Kunstlauf häufig. Ob sich die harten Cracks früher über Marco lustig gemacht haben? „Vielleicht am Anfang. Als sie gesehen haben, dass er ihnen um die Ohren fährt, hat das schnell aufgehört. Viele sind dann auch regelmäßig zum Training gegangen.“ Toptalent für NHL Draft 2020 Bei den NHL-Scouts und Draft Agenturen zählt Marco Rossi zu den Top 5 Talenten für den NHL-Draft 2020. Gewisse Kontakte für eine große Karriere sind übrigens bereits geknüpft. Heuer weilte Rossi schon in den USA, wo er in Phoenix mit Skating-Guru Boris Dorozhenko trainierte. Dieser Mann begleitete einst schon den Nummer-1-Draftpick Auston Matthews, der in seiner ersten Saison in der NHL mit 40 Toren für Furore sorgte, auf dem Weg nach oben. „Auston Matthews hat ein Jahr in Zürich gespielt, da entstand die Verbindung. Marco hat seine Unterstützung bekommen, dort können sich Talente eisläuferisch weiterentwickeln“, sagt Vater Michael. Im Herbst nahm er mit den österreichischen NHL-Cracks Grabner und Raffl am Skills Development Camp von Paul Ullrich (KHL-Skills Coach) teil, um sich besser auf das nordamerikanische Abenteuer vorzubereiten. Auf nach Ottawa Von den 67‘s, einem Klub der Ontario Hockey League (OHL), wurde der Center im Juli an 18. Stelle des CHL-Import-Drafts gezogen. Es war eine Wahl taktischer Natur: „Wir hätten jeden anderen Klub, der Marco früher gezogen hätte, abgelehnt“, erklärt Vater Michael Rossi (44), der ehemalige VEU-Verteidiger. „Trainer bei Ottawa ist André Tourigny, er hat bei seinem ehemaligen Klub in Halifax den Schweizer Nico Hischier fit für die NHL gemacht.“ Dem 44-jährigen Coach, der auch schon als Co-Trainer für die NHL-Teams von Colorado und Ottawa arbeitete, eilt ein exzellenter Ruf als Ausbildner voraus, den er eben bestätigte: Mit dem kanadischen U-18-Nationalteam holte er den prestigeträchtigen Hlinka-Gretzky-Cup. Wie sehr Ottawa Rossi begehrte, unterstreicht ein Besuch von Klubchef James Boyd im Winter zu Hause bei den Rossis. [php] $rss = new SimpleXMLElement(‚http://eliteprospects.com/rss_player_stats.php?player=293179‘, null, true); foreach($rss->xpath(‚channel/item‘) as $item) { echo utf8_decode($item->description); } [/php]

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Hockey Filme und Dokus

RED ARMY Welcher Hockey Fan der etwas auf sich hält kennt sie nicht. Die beste Eishockey-Mannschaft der 80er Jahre war die damalige Sowjetunion, welche durch Technik, Disziplin und Teamwork die Gegner dominierte. Das Hockey-Quintett bestehend aus den Stürmern Vladimir Krutov, Igor Larionov, Sergei Makarov und den Verteidigern Vyacheslav Fetisov und Alexei Kasatonov waren in der Zeit des Kalten Krieges das Prunkstück der Red Army. Nach der Auflösung der Sowjetunion war der Kapitän des Teams, Vyacheslav Fetisov, einer der ersten, die von amerikanischen Vereinen abgeworben wurden, mit dem Versprechen auf ein Leben in Wohlstand. Doch die Realität war eine andere, denn die sowjetische Hockey Strategie scheiterte in der NHL. Regisseur Gabe Polsky macht die charismatische Eishockeylegende Vyacheslav Fetisov zum Mittelpunkt des Films. Seine Biografie die vom strahlenden Helden des Sports über den geächteten Landesverräter bis hin zum russischen Sportminister und engen Vertrauten Vladimir Putins reicht, ist unglaublich. Weiters kann der Film mit intimen Interviews und spektakulärem Archivmaterial aufwarten. Fazit des Präsidenten: „Ein sehr guter Film über die KLM Linie und Legende Fetisov. Nicht nur aus sportlicher, auch aus politischer Sicht.“ „Red Army“ – Offizielle Webseite „Red Army“ bei Amazon ICE GUARDIANS Im Rampenlicht des Films stehen die Spieler, die sicher einen der härtesten Jobs auf dem Eis übernehmen. Man bezeichnet sie mitunter als „Tough Guys“, „Goons“, „Enforcer“ – oder einfach entsprechend ihrer Rolle die sie im Team einnehmen als „Ice Guardians“. Eine Rolle deren Existenzberechtigung seit einiger Zeit auf dem Prüfstand steht. Braucht Hockey überhaupt diese Spielertypen? Die Position des Enforcers wird auch heutzutage oft falsch verstanden, viele sehen in ihnen immer noch nur eine Art „Aufräumkommando“ auf dem Eis. Dabei ist das, was dieser Spielertyp für sein Team ausmacht, so viel mehr als nur zuzulangen wenn die Fetzen fliegen. Ein undankbarer Job, der nur allzu oft unterschätzt wird. Der Film gibt tiefe Einblicke in das Leben der modernen Enforcer der NHL und begleitet drei von ihnen über den Zeitraum einer kompletten Saison auf und neben dem Eis. Dazu geben einige Starspieler wie Brett Hull, Jarome Iginla oder Chris Chelios ihre Sicht der Dinge wieder. Auch das komplette Aufgebot der ehemaligen Enforcer von den 70er bis zu den 90er Jahren darf nicht fehlen: Dave „The Hammer“ Schultz, Dave Semenko, Joey Kocur, Kelly Chase, Wendel Clark, Scott Parker und viele Andere. Fazit des Präsidenten: „Tolle Doku mit vielen interessanten Fakten. Viele verschiedene Themen wie „Wollen die Mitpieler überhaupt Enforcer?“ oder „Mehr Gehirnerschütterungen durch dreckige Checks als durch Fighting“ werden behandelt. Jeder Hockey-Fan sollte sich diese Dokumentation einmal ansehen.“ „Ice Guardians“ – Offizielle Webseite GOON Storyline: Doug (Seann William Scott) ist Türsteher – geht zum Hockeyspiel in seiner Heimatstadt Orangetown – schlägt dort einen Spieler KO und wird vom Trainer zum Training eingeladen – holt sich als Goon seinen Platz im Team – nach einigen guten Fights klopft mit Halifax ein Team aus einer höheren Liga an – Doug wechselt da sein Idol Ross (Liev Schreiber) ebenfalls in dieser Liga spielt – es kommt, wie kann es anders sein, zum Showdown mit Ross – irgendwo zwischendrinnen darf auch ein Love Interest (Alison Pill) nicht fehlen. Auf IMDb erreichte der Film eine Durchschnittswertung von 6.8. Die Story ist nichts neues, die Kampf und Eishockeyaction ist aber gut choreografiert und eingefangen. Blut, Zähne und nochmals Blut fliessen in Strömen und in Zeitlupe. Im großen und Ganzen ein durchschnittliches Movie, nicht mehr und nicht weniger. Im Frühjahr 2017 kam ein Sequel Goon – Last of the Enforcers in die nordamerikanischen Kinos. Fazit des Präsidenten: „Eishockey Movies sind Mangelware, aber alles muß man sich auch nicht antun. Einmal ansehen reicht.“ „Goon“ – Offizielle Webseite

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Die NHL der lustigen Namen

Manchmal ist man mit seinem Familiennamen schon gestraft. Die Herren (natürlich auch Frauen) Schmutzer, Schmalzl oder auch Trinkl mußten deswegen auf ihrem bisherigen Lebensweg, sicher einige dumme Schmähs über sich ergehen lassen. Auch NHL-Spieler sind davor nicht gefeit. Beim Trash Talk ist ein lustiger Familenname eine richtige Einladung zur Provokation. Letztens sah ich ein Match der Vancouver Canucks und der US-Kommentator nannte einen Spieler immer „Stetscha“. Den Namen am Trikot konnte man nie lesen und so recherchierte ich auf der Canucks Webseite, wie der Zeitgenosse wirklich genannt und geschrieben wird. Nun, es wurde lustiger als gedacht – der Mann heißt Troy Stecher. Auf Deutsch natürlich bedeutend humoristischer als im Englischen. Bei einem Check durch die Roster der 30 NHL Teams, sind mir einige lustige Namen untergekommen. Mit Hilfe unseres Vizepräsidenten a.D. – Herbert und EHL-Urgestein Helmut konnte Ich (Manfred, der Präsident) eine Liste mit 15 lustigen Namen erstellen. Die Namen der Spieler sind mit der Seite von Eliteprospects verlinkt, wo ihr euch per Sprachausgabe die Namen auf Englisch antun könnt. Name Team Ondrej KASE Anaheim Ducks Jack EICHEL Buffalo Sabres Hudson FASCHING Buffalo Sabres Zemgus GIRGENSONS Buffalo Sabres Nick SCHMALTZ Chicago Blackhawks Jordan EBERLE Edmonton Oilers Jason ZUCKER Minnesota Wild Pekka RINNE Nashville Predators Kevin KLEIN New York Rangers Matt PUEMPEL New York Rangers Chad RUHWEDEL Pittsburgh Penguins Robby FABBRI St.Louis Blues Slater KOEKKOEK Tampa Bay Lightning Troy STECHER Vancouver Canucks Mark SCHEIFELE Winnipeg Jets

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Neues von der Materialfront

CCM RIBCOR TRIGGER ASY 2015 wurde Reebok von CCM übernommen und damit auch die Ribcor Produkte. Die Ribcor Linie ist seit jeher einzigartig aufgrund seiner Technologie, die hilft, erstaunliche Kraftübertragung und schnelle Puck-Release zu erzeugen. Für den Schaft nutzt der neue Ribcor Trigger ASY exklusive Technora Aramid Fasern, um sicherzustellen, dass die Spieler einen Stick mit langer Lebensdauer und Belastbarkeit haben. Die Pop Matrix Wellengeometrie wurde vom Vorgängermodell Ribcor Reckoner übernommen. Diese einzigartige Schaftbeschaffenheit im unteren Drittel des Stockes zwingt die Kohlestofffaser zu einer permanenten Spannung und eliminiert so eine Stufe während des Schießvorgangs für eine noch schnellere Schussfreisetzung. Neu ist der Ascent 2 Kellenkern mit niedrigem Kick-Punkt. CCM versetzte die Stützbrücken höher in die Kelle und benutzte leichtere Materialien. Diese beiden Änderungen bieten den Spielern ein noch ausgewogeneres Gefühl in den Händen und ein besseres Gesamtgefühl für den Puck. Das Blatt selbst ist beim Schaft softer um das Puckgefühl zu erhöhen, bis zur „Zehe“ wird die Steifigkeit erhöht um eine bessere Kraftübertragung zu gewährleisten. Das Gewicht des Stockes beträgt lediglich 412 Gramm, dafür liegt der Preis bei stolzen € 240.-. Fazit des Präsidenten: „Für den Preis erwarte ich mir das der Schläger von selbst passt und schiesst. Fehlt nur noch WLAN und eine App dazu. Krawuzzi Kapuzzi.“ Test-Produktvideo / You Tube Produktseite auf ccmhockey.com ONE TIMER PASSER Der One Timer Passer ist perfekt für Hockeyspieler, die an ihrer Passtechnik arbeiten wollen. Sämtliche Passvariationen können trainiert werden. Pass annehmen, leichte und starke Pässe geben, One-Timer etc. Das Gerät wird einfach mittels Schraubverbindung mit der Schussplatte verbunden. Der Preis für ein Set (Platte + One-Timer) beträgt um die € 180.-. Allerdings gibt es für Heimwerker auf YouTube Anleitungen, wie man sich so ein Gerät aus Holz baut, was wesentlich günstiger kommt. Fazit des Präsidenten: „Tolle Idee fürs Sommertraining. Als Geizhals baue ich mir so ein Gerät aus Holz – muß aber aufpassen das ich danach noch alle Finger habe…“ Produktvideo / You Tube Wie baue ich einen One Timer Passer aus Holz / You Tube CCM SKILLS APP Eishockeyspieler, die ihre Fähigkeiten auf die nächste Stufe bringen wollen, haben ein neues Tool – die CCM Skills App. Erhältlich auf iOS und Android, bietet die App dem Spieler die Möglichkeit, mit dem ehemaligen NHL Spieler und Stickhandling & Shooting-Spezialist Lance Pitlick zu trainieren. Die App bietet eine Vielzahl von Eishockey-Drills von Dribbling und Faking, Passen und Schießen. Benutzer werden durch eine Reihe von 20 – 25-Sekunden Videos, die diese Drills demonstrieren, ermutigt die Einheiten nachzumachen und sich zu verbessern. Ein interner Timer ist in der App integriert, damit die Spieler ihren Fortschritt verfolgen können. Die Vielfalt der verfügbaren Drills ist unglaublich umfangreich und eignet sich für Spieler jeder Qualifikation und Altersgruppe. Die CCM Skills App speichert die Erfolge und Fortschritte des Spielers in Form eines Trophäenraums sowie einer Spielerkarte. Es ist zu sehen, dass CCM eine Menge Herzblut und Mühe in die Schaffung dieser App gesetzt hat. Die Videos sind in High-Resolution, und mehrere NHL-Spieler wie Sidney Crosby oder Connor McDavid kommen darin vor und bieten Beratung und Ermutigung. Fazit des Präsidenten: „Ein cooles Tool für alle denen es mit dem Training ernst ist.“ CCM Skills App / Android CCM Skills App / iOS

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NHL 2015/16 – Daten und Fakten

Nachdem die Pittsburgh Penguins den Stanley Cup im Finale gegen die San Jose Sharks gewonnen hatten, gingen die NHL-Spieler in den wohlverdienten Urlaub. Nicht aber die General Manager und ihr Personal. Schließlich stand noch der Draft an. Wie zu erwarten war wurde US-Wunderkind Auston Matthews (Foto oben) als Erster von den Toronto Maple Leafs gezogen. Ein besonders toller Jahrgang war der Diesjährige für die Finnen. Unter den Top 5 Picks wurden gleich drei Nordmänner ausgewählt. Auf Platz 2 Patrik Laine von den Winnipeg Jets, auf Rang 4 Jesse Puljujärvi der jetzt den Edmonton Oilers angehört. Die Vancouver Canucks sicherten sich auf Platz 5 die Dienste von Verteidiger Olli Juolevi. Alle Drei gehörten dem diesjährigen finnischen U-20 Nationalteam an, welches mit Heimvorteil heuer Gold bei der U-20 WM holte. Die Florida Panthers entschlossen sich ihr Logo (Foto oben) zu ändern. Der neue „Panther“ wirkt wesentlich zahmer als sein aggressiver Vorgänger. Bei den Farben wurde Rot und Weiß beibehalten, das früher verwendete Orange durch Braun/Gold ersetzt. Meiner Meinung nach ein gelungenes Makeover von Logo und Jersey. Im Juni beschlossen die Bosse der NHL, Las Vegas ein Team zu genehmigen. Der Spielbetrieb beginnt mit der Saison 2017/18 und am Ende der Saison 2016/17 wird ein Expansion Draft abgehalten, wo Las Vegas jeweils einen Spieler (jedes Team darf entweder sieben Stürmer, drei Verteidiger und einen Torhüter oder acht Feldspieler unabhängig ihrer Spielposition sowie einen Torhüter vor dem Expansion Draft schützen) von den bisherigen 30 Teams auswählen darf. Der Team-Nickname wird laut Besitzer auf jeden Fall „Knights“ beinhalten. EDIT: Am 24.11. wurde offiziell das neue Logo und der Teamname bekanntgegeben – Vegas Golden Knights, die Teamfarben sind Stahlgrau, Gold, Rot und Schwarz. KURZ NOTIERT: Patrick Kane (Chicago Blackhawks) gewann die Scoringwertung mit 106 Punkten souverän. Nicht zu glauben, aber wahr: Damit war er der erste!!! Amerikaner der die Hart-Trophy (vergeben an den Sieger der Scoringwertung) einheimsen konnte. Alexander Ovechkin (Washington Capitals) hat dafür ein Dauerabonement auf die Maurice Richard Trophy (bester Torschütze). Heuer gewann er zum 4ten mal in Folge, insgesamt zum 6ten mal den Titel des Torschützenkönigs. Ausserdem gelang es ihm schon zum 7ten mal mindestens 50 Tore oder mehr, in einer Saison zu erzielen. Brayden Holtby (Washington Capitals) holte heuer auf der Tormannposition 48 Siege für sein Team. Damit stellte er den Rekord für die meisten Siege eines Tormanns in einer Saison ein. 2006/07 holte Martin Brodeur ebenfalls 48 Siege. Die Washington Capitals waren das punktebeste Team der regulären Saison (56-18-8) und holten sich die Presidents Trophy. Trainer Barry Trotz wurde mit der Jack Adams Trophy, für den besten Coach, belohnt. Die Detroit Red Wings erreichten zum 25ten mal in Folge die NHL-Playoffs. Den Stanley Cup holten zum 4ten mal in ihrer Klubgeschichte die Pittsburgh Penguins. Zum Playoff-MVP wurde Sidney Crosby gewählt. Verdient hätten sich den Titel aber auch Stürmer Phil Kessel oder Rookie-Goalie Matt Murray.

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Silber das glänzt wie Gold

Österreichs U-20 Eishockey-Nationalmannschaft konnte bei der U-20 Division IA-WM in Wien, den Heimvorteil nutzen, erreichte Platz 2. und holte somit die Silbermedaille. Nachdem man in den letzten Jahren stets gegen den Abstieg in die Division IB kämpfen musste, waren auch heuer die Erwartungen nicht besonders hoch. Teamchef Roger Baader mit seinen beiden Assistenten, Christoph Brandner und Markus Peintner hatten als Ziel den Klassenerhalt ausgegeben. Das es mit Platz 2. geklappt hat, ist umso erfreulicher. Das Aufgebot des österreichischen Teams bestand zum Großteil aus Spielern von Red Bull Salzburg (7). Die Black Wings Linz (3), die Vienna Capitals (2) und der KAC (1) waren die anderen einheimischen Klubs, welche Spieler abstellten. Gleich drei Verteidiger und ein Tormann, spielen in der Schweiz. (Kloten, Davos, Lugano, Bern), Stürmer Haudum in Schweden bei Södertalje. Aus Übersee wurden die 3 CHL-Legionäre Zwerger, Winkler, Huber sowie aus der USPHL Antonitsch dazugeholt. Name Position Klub Klub-Nation STROJ Thomas Tormann KAC Österreich MÜLLER Sfefan Tormann HC Lugano Schweiz BIRNBAUM Lucas Verteidiger Red Bull Salzburg Österreich HAGEN Matthias Verteidiger HC Davos Schweiz JAKUBITZKA Daniel Verteidiger Red Bull Salzburg Österreich KRAGL Gerd Verteidiger Black Wings Linz Österreich NUSSBAUMER Fabian Verteidiger Red Bull Salzburg Österreich WOLF Bernd Verteidiger SC Bern Schweiz KIRCHSCHLÄGER Erik Verteidiger Black Wings Linz Österreich SCHNETZER Ramon Verteidiger Kloten Flyers Schweiz GAFFAL Stefan Linker Flügel Black Wings Linz Österreich HUBER Mario Linker Flügel Victoriaville Tigres Kanada (QMJHL) NISSNER Benjamin Center Vienna Capitals Österreich MAXA Felix Linker Flügel Vienna Capitals Österreich KITTINGER Patrick Rechter Flügel Red Bull Salzburg Österreich LAHODA Alexander Center Red Bull Salzburg Österreich WINKLER Dario Linker Flügel Everett Silvertips Kanada (WHL) ANTONITSCH Sam Rechter Flügel HC Okanagan Europe USA (USPHL) HAUDUM Lukas Center Sodertalje SK Schweden BALTRAM Florian Center Red Bull Salzburg Österreich WACHTER Daniel Rechter Flügel Red Bull Salzburg Österreich ZWERGER Dominik Rechter Flügel Spokane Chiefs Kanada (WHL) Lettland, Deutschland und Norwegen wurden favorisiert sich Platz 1. zu holen und den Aufstieg in die A-Gruppe zu fixieren. Italien galt als Abstiegskandidat. Gleich im ersten Spiel waren die Letten mindestens eine Nummer zu groß. Schneller, körperlich stärker und vor allem in der Chancenverwertung eiskalt, zeigten Sie unserem Team gnadenlos die Defensivschwächen auf. Der 6:2-Erfolg gegen Österreich war der Erste von insgesamt fünf Siegen. Lettland sicherte sich ungeschlagen und zweifellos als bestes Team den Aufstieg.Die zwei Spiele gegen Norwegen und Deutschland, welche jeweils mit knappen Siegen der Österreicher endeten, hätten durchaus auch anders ausgehen können. Beide Male war Tormann Thomas Stroj der Held, der die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung brachte. In der Offensive hinterließ die erste Linie mit Huber – Baltram – Zwerger den technisch besten und torgefährlichsten Eindruck. Mit dem nötigen Spielglück auf der Seite gelangen zwei historische Erfolge. Spielergebnisse Österreich – Lettland 2:6 Österreich – Norwegen 4:3 Österreich – Deutschland 3:1 Österreich – Italien 7:3 Österreich – Kasachstan 2:5 Nach dem 7:3 Erfolg gegen Italien stand Platz 2 und der größte U-20 Eishockeyerfolg seit langen fest. Die abschließende 2:5 Niederlage gegen Kasachstan, konnte die Stimmung nicht mehr trüben. Dominik Zwerger wurde mit 7 Scorerpunkten (3 Tore / 4 Assists) ex aequo mit dem Kasachen Vladimir Volkov, Topscorer dieser U-20 B-WM. Florian Baltram erhielt die Auszeichnung zum besten Stürmer des Turniers. Thomas Stroj ging zwar leer aus, bleibt aber der heimliche MVP der österreichischen Mannschaft. Fazit des Präsidenten: Wirklich gutes Turnier und positives Lebenszeichen von unserem Nachwuchs. Darauf lässt sich aufbauen, wenn man nicht gleich wieder alle Defizite schön redet. Von andauernden Erfolgen gegen Deutschland oder Norwegen, oder gar dem Aufstieg in die A-Gruppe, sind wir noch weit entfernt. Gefälliges Offensivspiel des Teams, vor allem die Legionäre aus Übersee und Baltram versprühten viel Spielwitz und Laune. Tormann Thomas Stroj war Vater der Erfolge gegen die Deutschen und Norweger und hielt exzellent. Ersatz Müller hingegen machte keine gute Figur. Bei den Verteidigern machten Jakubitzka und Wolf den besten Eindruck. In den Spielen gegen Lettland und Kasachstan fielen viele eklatante Stellungsfehler und Unsicherheiten im Spielaufbau, ins Auge. Wie auch beim A-Team, ist die durchschnittlich geringe Körpergröße der Verteidiger augenscheinlich. Von unseren 8 Defendern ist einer 1,89 m und die Restlichen sieben kennen die 1,80 m nur vom Hörensagen. Das bringt natürlich enorme Nachteile punkto Schlägerreichweite und Körperspiel mit sich. Team Spiele W OTW OTL L Pkt. GF GA Lettland 5 4 1 0 0 14 20 7 Österreich 5 3 0 0 2 9 18 18 Kasachstan 5 2 1 0 2 8 21 13 Norwegen 5 1 1 2 1 7 21 14 Deutschland 5 2 0 1 2 7 10 14 Italien 5 0 0 0 5 0 5 29

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Neues Logo für die Blackhawks

Die Chicago Blackhawks sollten ihr Originallogo (am Foto links) modifizieren. Und zwar mit dem Konterfei ihres Starflügels Patrick Kane (am Foto rechts). Neben seinen bisher zahlreichen Verdiensten und Auszeichnungen rund um die Mannschaft macht er 2015 auch persönlich Schlagzeilen. Schlechte in der Sommerpause – da galt er in einem Vergewaltigungsfall als Tatverdächtiger. Der DNA-Beweis entlastete Kane und es wurde keine Anklage erhoben. Dieser Vorfall hatte zur Folge das EA-Sports ihn vom Cover des Videospiels NHL16 entfernte. Die positiven Nachrichten kommen direkt vom Eis: Bis 13.Dezember 2015 erzielte Patrick Kane in 26 aufeinanderfolgenden NHL-Spielen mindestens einen Scorerpunkt. Mit diesem Scoringstreak brach er gleich mehrere Bestleistungen. Er hält nun den Rekord für den längsten Scoringstreak eines US-Spielers in der NHL – vor ihm waren das Ed Olczyk und Phil Kessel mit 18 Spielen. Den vereinsinternen Rekord von Bobby Hull (21 Spiele) hat er auch schon geknackt. Kane’s 26 Spiele andauernder Lauf ist der längste in der NHL seit 1992/93. (Mats Sundin brachte es 1992/93 für die Quebec Nordiques auf 30 Spiele) Der Lauf des Amerikaners hält nun seit dem 6. Saisonspiel (17.Okt.) an. Während diesen 26 Matches brachte er es auf 16 Tore und 24 Assists also 40 Punkte. Er führt somit momentan auch die NHL-Scorerwertung mit insgesamt 46 Punkten an. Auch hat er in 29 von 31 Spielen mindestens einen Punkt erzielt. Den ewigen Rekord in der Scoringstreak-Wertung zu brechen wird wohl unmöglich sein. Wayne Gretzky – wer sonst – brachte es 1983/84 mit den Edmonton Oilers auf unfassbare 51 Spiele mit einem Scorerpunkt. Er scorte in diesem Zeitraum 61 Tore und 92 Assists = 153 Punkte. No Comment!!! KARRIEREERFOLGE: Patrick Kane wurde im NHL Draft 2007 auf Position 1. von den Chicago Blackhawks gedraftet. Der rechte Flügelstürmer schaffte sofort den Sprung ins NHL-Team und gewann gleich in seiner ersten Saison die Auszeichnung zum Rookie des Jahres (Calder Memorial Trophy). Die Saison 2009/10 war für Kane wohl seine bisher erfolgreichste: Er gewann seinen ersten Stanley Cup mit den Hawks und erzielte im sechsten Spiel der Finals in der Overtime das entscheidende Tor. Ein Monat darauf eroberte er mit den USA Olympiasilber. 2013 folgte Stanley Cup Nummer 2 und die Auszeichnung zum MVP der Playoffs (Conn Smythe Trophy). 2015 hatte er wieder großen Anteil am 3. Stanley Cup Sieg der Blackhawks.

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